Biodiversität, transformatives Denken und gesellschaftlicher Wandel
Wie kann ein umfassendes Verständnis von Mensch-Umwelt-Beziehungen zum Schutz ökologischer Vielfalt beitragen, und umgekehrt?
Wenn Vielfalt ein Lebensprinzip ist – was bedeutet das für unsere gesellschaftliche Organisation?
Was sind Trans-Spezies-Bündnisse und wie tragen sie zu einer lebbaren Zukunft bei?
Warum braucht es andere Formen von Zusammenleben und Wirtschaften, um die Vielfalt des Lebens – und damit uns selbst – zu retten?
Und welche Rolle spielen Nachbarschaftsgärten in diesem Kontext? Welches Bild von Stadt und Stadtentwicklung schwebt uns dabei vor, welche Vorstellung eines guten Lebens?
Diesen und anderen Fragen wollen wir uns im Workshop mit Philosoph und Autor Michael Hirsch annähern und so gemeinsam unsere Perspektive nicht nur auf biologische, sondern auch soziale und kulturelle Vielfalt weiten.
Michael Hirsch ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Er lehrt politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. Er beschäftigt sich vor allem feministischen, ökologischen und kulturrevolutionären Alternativen zur Lohnarbeitsgesellschaft.
Jüngere Veröffentlichungen waren Durchlöchert den Status Quo! Autonome Zonen, radikale Demokratie und Ökologie (mit Kilian Jörg, 2025), Kulturarbeit. Progressive Desillusionierung und professionelle Amateure (2022) und Richtig falsch. Es gibt ein richtiges Leben im falschen (2019).